Autor: admin

  • Weihnachtsmärchen: Dornröschen (2016)

    Weihnachtsmärchen: Dornröschen (2016)

    Die Märchenbühne des Gymnasiums Salzgitter-Bad studierte auch 2016 wieder mit viel Engagement ein Weihnachtsmärchen ein, das in der Vorweihnachtszeit die Kinder in und um Salzgitter erfreuen sollte. Gespielt wurde „Dornröschen“.

    Das bekannte Märchen war eigens für das Schülertheater bearbeitet worden: Zahlreiche zusätzliche Figuren, schöne Kostüme und ein pfiffiges Bühnenbild entführten die jungen Gäste in die Märchenwelt. Dort erwartete sie die Schildkröte Knötti, die so alt war, dass sie sich noch an die Zeit vor Dornröschens hundertjährigem Schlaf erinnern konnte. Als Erzählerin und von der guten Fee beauftragte Gefährtin der Prinzessin machte sie sich gemeinsam mit dem Raben Knollis auf die Suche nach dem guten Prinzen, der Dornröschen endlich wach küssen sollte.

    Versteht sich, dass die böse Fee Kaltengrau und der ihr ergebene Wirt Weinschlauch alles versuchten, um Dornröschens Erwachen zu verhindern. Am Ende aber siegte das Gute, wie es sich in einem Märchen gehört.

    Gespielt wurde am 1. Advent in der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad und am 3. Advent in der Aula am Fredenberg. Dazu kamen wie immer Sondervorstellungen für Grundschulen und Kindergärten.

  • Theaterworkshop mit Renzo Solórzano Ramírez

    Theaterworkshop mit Renzo Solórzano Ramírez

    Trotz anfänglicher Skepsis wurde der Theaterworkshop vom 8. bis 9. Oktober 2016 ein voller Erfolg. Bei den vielen Gemeinschaftsübungen, bei denen der Spaß nicht ausblieb, wurde der Zusammenhalt der zwölf Akteurinnen und Akteure des neuen Projektes der Erwachsenenbühne gestärkt – „Und dann gab’s keines mehr“ nach Agatha Christie.

    Trainiert wurden die Konzentration sowie Bewegung, Stimme und Präsenz auf der Bühne. Auch die Arbeit am neuen Stück kam nicht zu kurz: Renzo Solórzano Ramírez ging nicht nur auf die vorher benannten Problemstellen ein, sondern arbeitete viel an der Ausschmückung charakterbezogener Eigenschaften, am Ausbau und der Nutzung des Bühnenbildes und an der Gestik für die perfekte Wirkung.

    Er beschränkte sich dabei konsequent auf das, was die Zuschauer brauchen, prüfte, was beim Folgen der Handlung stören könnte, was überflüssig ist und was an anderer Stelle besser aufgehoben wäre. Dank der vielen praxisnahen Hinweise und ausreichend Zeit zum Proben der Änderungen waren am Ende des zweiten Tages große Fortschritte zu sehen. Die Tipps ließen sich auch über dieses Stück hinaus für die Theaterarbeit nutzen.

    Renzo Solórzano Ramírez wurde 1973 in Costa Rica geboren und absolvierte dort an der Nationalen Universität sowie in den Niederlanden an der Utrecht School of Art eine Ausbildung für szenische Künste. Er arbeitete als Regisseur, Schauspieler und Theaterpädagoge in der freien Szene und am Stadttheater Hildesheim sowie als Vorstandsmitglied des Theaterpädagogischen Zentrums Hildesheim.

  • Schüler-Theater: Rückblick auf die Spielzeit 2015/16

    Schüler-Theater: Rückblick auf die Spielzeit 2015/16

    Auch in der Spielzeit 2015/16 konnten die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schüler-Theater-AGs des Gymnasiums Salzgitter-Bad wieder viele kleine und große Zuschauer durch ihr engagiertes Spiel begeistern.

    In der Vorweihnachtszeit 2015 spielte die Märchenbühne für die kleinsten Zuschauer das bekannte Stück „Rumpelstilzchen“. „Ach wie gut, dass niemand weiß …“ — aber wie gut, dass die arme Müllerstochter Goldi Hilfe von ihrer Freundin und den Mäusen Cilly, Pinky und Zwinky bekam, die keine Angst vor Rumpelstilzchen und seinem bösen Kater Paul hatten. So konnte sie Rumpelstilzchens Namen in letzter Minute nennen, ihr Kind retten und ein Happy End für alle möglich machen.

    Am Walpurgis-Nachmittag Ende April gab es wieder eine Aufführung auf der Freilichtbühne der Waldgaststätte „Hasenspring“: Die Märchenbühne führte „Die kleine Hexe“ nach dem gleichnamigen Kinderbuch auf — beste Unterhaltung für Kleine und Große, und natürlich waren alle Zuschauer begeistert.

    Schwarzlicht und Nachwuchsgruppen

    Die Schwarzlicht-AG führte unter der Leitung von Susanne Wessel wieder ein kleines Stück für die 5. und 6. Klassen auf: „Eine Nacht im Museum“ faszinierte die Kinder, alle waren gebannt von der magischen Wirkung des Schwarzlichts und den wunderschön inszenierten Szenen.

    Und natürlich gab es auch wieder Aufführungen der Nachwuchsgruppen in den Klassen 5, 6, 7 und 8, wo jeweils rund 25 Kinder im Rahmen ihres Wahl- und Wahlpflichtunterrichts engagiert Theater „lernten“. Sie studierten dort kleine Stücke ein, die sie bei schulischen Veranstaltungen vor Weihnachten beziehungsweise vor den Sommerferien aufführten. Ein echter „Talentschuppen“.

  • Sketch-ab’s beim Altstadtfest 2016: Generation (Wh)Y

    Sketch-ab’s beim Altstadtfest 2016: Generation (Wh)Y

    Wenn die Sketch-ab’s ein neues Programm vorbereiteten, ging es von Anfang an lustig zu: Zum ersten Treffen brachte jede und jeder Witze, Sketche oder andere schräge Begebenheiten mit. Ehe- und Arztgeschichten kamen immer gut an, ebenso neue Medien und herkömmliche Kommunikationsmittel, der Geschlechterkampf und bestimmte Trends. Beim gegenseitigen Vortragen zeigte sich schnell, was zündete – und was eben nicht.

    Danach begann die eigentliche Arbeit: Wie stellt man einen Autounfall auf der Bühne dar – ohne Autos? Wie verbreitet man „Stadionatmosphäre“? Welches Kostüm macht einen Charakter noch deutlicher, welche Requisiten werden gebraucht, welche Geräusche und Effekte muss das Technik-Team beschaffen? Anschließend wurden die Rollen verteilt, die Texte gelernt und geprobt. Nach der fünften Probe lachte niemand mehr über die eigenen Pointen, nach der siebten fragten sich alle, ob überhaupt irgendjemand lachen würde.

    Bei der Aufführung kam dann die Antwort: der erste erlösende Lacher, ein Publikum, das mitging, lachte und klatschte. Mit Publikum macht Theaterspielen eben erst richtig Spaß.

    Generation (Wh)Y beim 41. Altstadtfest

    Beim 41. Altstadtfest im Juni 2016 nahmen sich die Sketch-ab’s des ewigen Themas Generationenkonflikt an. Die Show „Generation (Wh)Y – Oh wei, oh wei!“ befasste sich mit den jungen Menschen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, und natürlich auch mit der älteren Generation: Sind die Jungen den neuen Technologien wie Computer, Smartphone und Internet völlig erlegen? Oder wollen sie Karriere, Familie und Freizeit unter einen Hut – respektive unter ein Basecap – bringen und dazu noch den Sinn des Lebens finden?

    Aktiv dabei waren Sarah Funke, Hannah Johns, Jutta Klein, Svenja Koj, Julia Meckoni, Melina Meyer, Christina Walter, Kathrin Wiskow, Hans-Jürgen Andreseck, Dennis Fleth und Bernward Ritter. Die technische Unterstützung beim Altstadtfest leisteten Julien Lüer und Marco Walter, die Spielleitung lag bei Beate Andreseck.

  • Rückblick: Boßeln 2016

    Rückblick: Boßeln 2016

    Zwei Holzkugeln, ein „Kugelfänger“, sonniges kaltes Winterwetter und einige gut gelaunte Boßel-Fans – viel mehr braucht es nicht für eine gelungene Boßeltour rund um den Hasenspring. In diesem Sinne gingen am 27. Februar 2016 acht Mitglieder der Theatergruppe Salzgitter-Bad ihrem Hobby nach und hatten eine Menge Spaß dabei.

    Die siegreiche Mannschaft bekam wie immer großen Applaus mit einem dreifach donnernden „Vorhang auf!“. Anschließend wurden beim gemeinsamen Essen im Ratskeller noch die besten und die skurrilsten Würfe der Tour ausführlich debattiert.

    Mit dabei waren Marco und Christina Walter, Kathrin Wiskow, Melina Meyer, HaGü Gerhold, Bernward Ritter sowie Beate und Hans-Jürgen Andreseck.

  • Rückblick: Vorsicht, Stock!

    Eine schwarze Komödie, kurz und schmerzvoll, in drei Akten präsentierte die Krimibühne im Januar und Februar 2016. Mit „Vorsicht, Stock!“ von Christian Weber wurden die Zuschauer bei fünf Aufführungen in der Kniestedter Kirche, der Wasserburg und der Kulturscheune vor der liebenswürdigen, aber gewitzten Alexandra Stock (Lena Johns) gewarnt.

    Redlich bemüht, eine logische Erklärung für die übel zugerichtete Leiche in ihrem Garten zu finden, versuchte sie der burnout-gefährdeten Kommissarin Waidmann (Kathrin Wiskow), ihrem Kollegen Schneider (Hans-Jürgen Andreseck) und der Sekretärin Frau Blum (Beate Andreseck) die lästige Polizeiarbeit abzunehmen — indem sie sich selbst als Mörderin zu erkennen gab. Als dieses Vorhaben scheiterte und zudem eine weitere Leiche auftauchte, blieb der Psychiaterin Dr. Schulz (Svenja Koj) und ihren Mitarbeiterinnen Schwester Mathilde (Vivien Schubert) und Schwester Julia (Melina Meyer) nichts anderes übrig, als Stock in ihrer Anstalt aufzunehmen.

    Dort traf Stock auf die Patienten Hugo und Dora (beide Christina Walter), mit deren Hilfe sie einen Massenausbruch organisierte. Als sich die sichtlich depressive Dr. Schulz daraufhin das Leben nahm, wurde Stock von Waidmann und Schneider aufs Revier zitiert und stellte sich erneut als potenzielle Mörderin zur Verfügung. In einem fulminanten Monolog gab sie ihre Tarnung als Agentin des BND auf, die Dr. Schulz und einige Patienten als Handlanger der Russenmafia überführen sollte. Als sich auch diese Erklärung als Hirngespinst herausstellte, war Kommissarin Waidmann mit den Nerven derart am Ende, dass sie keinen anderen Ausweg sah, als selbst zur Mörderin zu werden.

    Mit diesem Stück verabschiedete sich Regisseurin Sarah K. Andreseck nach sechs erfolgreichen Produktionen von der Krimibühne und wandte sich neuen Projekten zu. Der Dank des Ensembles galt allen Helferinnen und Helfern auf und hinter der Bühne, der Presse, der Sparkasse Goslar/Harz sowie allen Vorverkaufsstellen.