Rückblick: Vorsicht, Stock!

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Eine schwarze Komödie, kurz und schmerzvoll, in drei Akten präsentierte die Krimibühne im Januar und Februar 2016. Mit „Vorsicht, Stock!“ von Christian Weber wurden die Zuschauer bei fünf Aufführungen in der Kniestedter Kirche, der Wasserburg und der Kulturscheune vor der liebenswürdigen, aber gewitzten Alexandra Stock (Lena Johns) gewarnt.

Redlich bemüht, eine logische Erklärung für die übel zugerichtete Leiche in ihrem Garten zu finden, versuchte sie der burnout-gefährdeten Kommissarin Waidmann (Kathrin Wiskow), ihrem Kollegen Schneider (Hans-Jürgen Andreseck) und der Sekretärin Frau Blum (Beate Andreseck) die lästige Polizeiarbeit abzunehmen — indem sie sich selbst als Mörderin zu erkennen gab. Als dieses Vorhaben scheiterte und zudem eine weitere Leiche auftauchte, blieb der Psychiaterin Dr. Schulz (Svenja Koj) und ihren Mitarbeiterinnen Schwester Mathilde (Vivien Schubert) und Schwester Julia (Melina Meyer) nichts anderes übrig, als Stock in ihrer Anstalt aufzunehmen.

Dort traf Stock auf die Patienten Hugo und Dora (beide Christina Walter), mit deren Hilfe sie einen Massenausbruch organisierte. Als sich die sichtlich depressive Dr. Schulz daraufhin das Leben nahm, wurde Stock von Waidmann und Schneider aufs Revier zitiert und stellte sich erneut als potenzielle Mörderin zur Verfügung. In einem fulminanten Monolog gab sie ihre Tarnung als Agentin des BND auf, die Dr. Schulz und einige Patienten als Handlanger der Russenmafia überführen sollte. Als sich auch diese Erklärung als Hirngespinst herausstellte, war Kommissarin Waidmann mit den Nerven derart am Ende, dass sie keinen anderen Ausweg sah, als selbst zur Mörderin zu werden.

Mit diesem Stück verabschiedete sich Regisseurin Sarah K. Andreseck nach sechs erfolgreichen Produktionen von der Krimibühne und wandte sich neuen Projekten zu. Der Dank des Ensembles galt allen Helferinnen und Helfern auf und hinter der Bühne, der Presse, der Sparkasse Goslar/Harz sowie allen Vorverkaufsstellen.

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