Autor: admin

  • Weihnachtsmärchen: König Drosselbart (2019)

    Kurz vor dem coronabedingten Lockdown konnte die Märchenbühne mit ihrer Weihnachtsmärchen-Inszenierung „König Drosselbart“ noch viele Kinder erfreuen.

    Nach den erfolgreichen Aufführungen in der Aula in Salzgitter-Bad fanden die weiteren Vorstellungen in Salzgitter-Lebenstedt in der Kulturscheune statt, da die Aula am Fredenberg saniert wurde. Viele große und kleine Zuschauerinnen und Zuschauer hatten ihre Freude an dem wieder professionell gespielten Stück.

  • Rückblick: Zerbrichmeinnicht

    Rückblick: Zerbrichmeinnicht

    Zwei Jahre nach „Amber Hall“ traf die Jugendbühne Anfang 2017 mit altbewährter und neuer Besetzung wieder zusammen, um ein neues Stück zu erarbeiten. Aufregung und Motivation paarten sich an einem ersten gemeinsamen Wochenende im Harz mit der Frustration, die ein selbst geschriebenes Stück mit sich bringt. Aber aller Anfang ist schwer: Auch wenn der Rohentwurf „Puppenspiel“ von Sarah K. Broser durchaus Begeisterung weckte, konnte er nach vielschichtigen Ideen und intensiver Rollenarbeit keine abgerundete Handlung entwickeln.

    Ein Umdenken musste her, vielleicht sogar ein völlig neuer Ansatz. Nach unzähligen Nachmittagen, an denen der Probenraum nur aus rauchenden Köpfen bestand, fand eine spannende Handlung schließlich ihren Weg:

    Die junge Psychotherapeutin Liz (Christina Walter) ist nach dem Tod ihrer Mutter (Sabine Meyer) mit ihrer starrköpfigen Schwester Charly (Henrike Straten) und einer geerbten Praxis auf sich allein gestellt. Die langjährige Sekretärin Emma (Vivien Schubert), Liz‘ alte Studienfreundin Zoe (Sarah Andreseck) sowie Charlys Freundin Jessy (Melina Meyer) als Praktikantin unterstützen sie tatkräftig dabei, alles am Laufen zu halten. Dennoch gerät durch die ständigen Meinungsverschiedenheiten des Geschwisterpaares das Bild ins Schwanken — bis zu einem erbitterten Streit, nach dem von Charly plötzlich jede Spur fehlt.

    Liz beginnt selbst zu ermitteln, denn weder Zoe noch ihr Ex-Freund Detective Nick O’Connor (Niklas Ott) wollen in dem plötzlichen Verschwinden ein Verbrechen vermuten. Die Verdächtigungen gegen Liz‘ schwierigsten Patienten Adam (Jan Brüninghaus) führen ins Leere. Und nachdem Liz jede Glaubwürdigkeit zu verlieren scheint, kommt sie doch einem vergangenen tragischen Geheimnis auf die Spur.

    Das große Finale ließ bis kurz vor der Premiere auf sich warten und jagte ein Drama nach dem anderen. Nicht nur innerhalb des Stücks kam es zu den wildesten Handlungsverstrickungen — auch außerhalb zitterten die Beteiligten, die von der Grippewelle Anfang 2018 nicht verschont blieben.

  • Sketch-ab’s beim Altstadtfest 2019: Badexit

    Sketch-ab’s beim Altstadtfest 2019: Badexit

    Der heiß umstrittene Brexit warf seine langen Schatten bis nach Salzgitter. Auch hier gab es immer wieder Separatismus-Ideen: Wird Salzgitter-Bad bald den großen Stadtverband verlassen, weil sich einige im Stadtteil gegenüber Lebenstedt zurückgesetzt fühlen? Wer weiß.

    Die Sketch-ab’s jedenfalls befassten sich bei ihrer Sketch-Show zum Altstadtfest 2019 gewohnt humorvoll mit dieser nicht ganz ernst gemeinten Frage. Der Titel der Show: „Badexit – Hinterm Horizont geht’s weiter!“. Gespielt wurde an zwei Terminen Ende Juni im großen Saal des Ratskellers.

  • Rückblick: Die seltsame Gräfin

    Rückblick: Die seltsame Gräfin

    Nach intensiver „Fahndung“ gelang es den Akteuren der Krimibühne, eine hochkarätige Krimikomödie „dingfest“ zu machen. 14 Schauspielerinnen und Schauspieler wollten bei der anstehenden Produktion dabei sein — es war nicht einfach, ein Stück für so viele Aktive zu finden. Aber dann war es plötzlich da: ein Thriller nach Edgar Wallace, „Die seltsame Gräfin“. Die Bühnenfassung von Dirk Zellmer erwies sich als genau passend für das Ensemble.

    Unter der Regie von Susanne Kowol und Sarah Funke wurde die verworrene Geschichte in Angriff genommen: Lady Eleonore Moron (Joulia Meckoni), die neue Sekretärin Margaret Reedle (Laura Kaiser), deren Freundin Lizzie Smith (Melina Meier), der schauspielverrückte Sohn der Gräfin Selwyn (Jan Brüninghaus), ihr undurchsichtiger Verlobter Chesney Praye (Bernward Ritter), der noch undurchsichtigere Hausmeister Norman Bates (Niklas Ott), die Hausangestellten Emily (Sarah Funke) und John (Hans-Jürgen Andreseck), die Ex-Zuchthäuslerin Mary Pinder (Beate Andreseck), die trunksüchtige Psychiaterin Dr. Tappatt (Hannah Johns), der Anwalt Max Shaddles (Markus Straten) mit seiner Tochter, der verkannten Künstlerin Veronica Shaddles (Charlotte Steiner/Henrike Straten), und die aufgeregte Cousine der Gräfin Lois Reddle (Marita Lux).

    Geheimfächer, eine dunkle Gestalt und viel Technik

    Die Intrige gegen Margaret und ihre Mutter Mary Pinder, zu der die Gräfin Tappatt und Praye angestiftet hatte, wurde von Shaddles und Norman — alias Privatdetektiv Michael Dorn — sowie von Lois entlarvt. Derweil entwickelte sich eine süße Romanze zwischen Lizzie und Selwyn, während Emily und John ihr eigenes Süppchen kochten; John verbrannte sich bei der illegalen Suche nach den Diamanten der Gräfin gehörig die Finger.

    Dann „schwebte“ eine geheimnisvolle Stimme durch den Raum und bedrohte Margaret, eine dunkle Gestalt betäubte und verschleppte Lois, Mary und Norman wurden im Keller gefangen gehalten. Eine Tapetentür und ein starkstromgesichertes Geheimfach im Bücherschrank gaben dem Publikum Rätsel auf. Das Technik-Team mit Arne Specht, Maximilian Voß und Tizian Roth verlieh der Inszenierung mit gekonnten Ton- und Lichteffekten den typischen Edgar-Wallace-Charakter. Damit es nicht zu gruselig wurde, sorgten Veronica, John und Emily für den lustigen Part, während die zunächst hochherrschaftliche Gräfin nach und nach ihren bösartigen Charakter zu erkennen gab.

    Nicht alle Beteiligten standen im Rampenlicht: Gianna Remes hatte als Souffleuse bei den Aufführungen zum Glück wenig zu tun, ihre großen Einsätze lagen in den Proben. An den Bühnenwänden, die dem Palais einen würdigen Rahmen gaben, arbeitete Bernward Ritter ausdauernd, und Hans-Jürgen Andreseck „vergnügte“ sich an der schier unendlichen Liste der Kleinigkeiten. Auch das liebevoll gestaltete, aufwendige Bühnenbild — die Bibliothek der Lady Moron — überzeugte.

    Die Krimibühne zeigte den klassischen Thriller im Februar und März 2019. Alle sechs Aufführungen waren fast ausverkauft, auch der erstmalige „Ausflug“ in das DGH Schladen wurde sehr gut angenommen. Dem Publikum gefiel es, und die Akteure waren stolz und zufrieden.

  • Der kleine Tag — Musical am Walpurgisnachmittag

    Der kleine Tag — Musical am Walpurgisnachmittag

    Auch in diesem Jahr führten Märchenbühne und Chor des Gymnasiums Salzgitter-Bad für Kinder am Walpurgisnachmittag auf der Terrasse der Waldgaststätte „Hasenspring“ im Wald südlich von Salzgitter-Bad ein Theaterstück auf: „Der kleine Tag“ ist ein bekanntes Musical von Rolf Zuckowski, Hans Niehaus und Wolfram Eicke. Es wurde im Rahmen des Wettbewerbs Leopold 2001 vom Verband der Deutschen Musikschulen mit der Empfehlung „Gute Musik für Kinder“ ausgezeichnet und im selben Jahr mit dem Sonderpreis der Kinderjury des WDR.

    Darum geht es: Hinter den Sternen, im funkelhellen Lichtreich, lebt ein kleiner Tag. Alle Tage leben dort als lebendige Lichtwesen, die nur ein Mal zur Erde reisen dürfen. Am Abend kehren sie für immer ins Lichtreich zurück. Jeder Tag ist einmalig, doch keiner von ihnen hat Einfluss darauf, was während seiner Erdenzeit geschieht.

    Der kleine Tag muss noch lange warten, bis er an der Reihe ist. Beeindruckt hört er zu, wenn andere von der Erde erzählen: ruhmreiche Taten, Erfindungen, Katastrophen, historische Begebenheiten. Er ist überzeugt, dass während seiner Erdenreise etwas ganz Besonderes geschehen wird, etwas, das ihn unvergesslich macht. Und so fiebert er seinem Flug zur Erde entgegen.

    Als es endlich soweit ist, reist der kleine Tag auf einem Lichtstrahl zur Erde — und nimmt sein Publikum mit auf eine poetische, anrührende und fröhliche Reise voller Staunen und Musik.

    Aufführung

    • Montag, 30. April 2018 — Waldgaststätte „Hasenspring“, Salzgitter-Bad
  • Rückblick: 40 Jahre Theatergruppe Salzgitter-Bad

    Rückblick: 40 Jahre Theatergruppe Salzgitter-Bad

    Am 10. November 2017 hieß es „Herzlich willkommen!“ zum 40-jährigen Jubiläum der Theatergruppe Salzgitter-Bad — in unserem Probenraum in der SMAG.

    Viele Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft waren gekommen, dazu Vertreterinnen und Vertreter des Amateurtheaterverbandes, unsere Freunde von der „kleinen bühne“ aus Wolfenbüttel, viele ehemalige Mitspielende, Aktive der ersten Stunde wie Sören Pahl und unser Ehrenvorsitzender Gernot Bischoff. Der Probenraum war fast zu klein.

    Dank der Unterstützung vieler beim Planen, Räumen, Schmücken und Schauspielern wurde die Feier ein Abend, an den sich alle gern erinnern. Wir haben zurückgeblickt auf die lange und bewegte Geschichte des Vereins — dass das so unterhaltsam und inhaltsreich möglich war, ist das Verdienst von Hans-Jürgen Andreseck: Als neuer Archivar hat er die Chronik akribisch durchforstet und all die Fotos und Fakten zusammengetragen, die unsere Geschichte lebendig werden ließen.

    Das Programm aus Rückblick in Wort und Bild, witzigen Sketch-Einlagen der Sketch-ab’s und der Ehrung verdienter Mitglieder zeigte den Verein so, wie er ist: engagiert, kreativ, fröhlich, optimistisch — und „volljährig“, also ein vollwertiges und geschätztes Mitglied der Salzgitteraner Kulturszene.

  • Schülertheater: Nathan der Weise

    Nathan, der reiche Jude, der Underdog: von seiner Haushälterin wegen seines Geheimnisses erpresst, vom christlichen Tempelritter wegen seiner Religionszugehörigkeit verachtet, vom muslimischen Sultan um seinen Reichtum beneidet. Nathan wehrt sich vor allem mit Worten und ringt darum, in seinen Mitmenschen die Menschlichkeit zu wecken. Es scheint ihm zu gelingen – da wird sein Geheimnis verraten, und nun steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel: Alle wollen ihm seine Tochter Recha entreißen, sein Ein und Alles.

    Niklas Ott spielte den Nathan, Seleme Yilmaz seine Tochter Recha. Lisa Bartram und Amelie Bachmann vertraten als Sultan Saladin und dessen Schwester Sittah die Upperclass; das bornierte Christentum verkörperten Nele Schlechtweg als Tempelherr, Sina Nitschke als Haushälterin Daja und Jan Brüninghaus als Patriarch. Nur der christliche Klosterbruder – Kim Springer – und der muslimische Derwisch – John Fricke – hielten grundsätzlich zu Nathan; beide hatten allerdings auch keine anderen sozialen Verpflichtungen, die sie daran hinderten, mit dem Herzen zu denken.

    Das Theaterstück von Gotthold Ephraim Lessing wurde in stark gekürzter Form aufgeführt. Weil den Spielenden sofort auffiel, wie aktuell die Thematik ist, montierten sie moderne Nachrichtentexte hinein. Die epischen Textpassagen lasen Jule Pfau und Paula Baer. Gespielt wurde Ende Januar 2018 an zwei Abenden in der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad, die Spieldauer betrug rund 70 Minuten.

  • Rückblick: Und dann gab’s keines mehr

    Rückblick: Und dann gab’s keines mehr

    Ein Krimi-Klassiker nach Agatha Christie, übersetzt von Fritz Peter Buch und bearbeitet von Werner Wollenberger.

    Eine geheimnisvolle Wochenendeinladung führt zehn einander völlig unbekannte Menschen auf einer kleinen einsamen Insel zusammen. Die Köchin Mrs Rogers (S. Kowol), ihre Nichte Mary (M. Meyer) und die Sekretärin Claythorne (S. Koj) empfangen im Auftrag der Gastgeber die ehemalige Staatsanwältin Wargrave (K. Wiskow), den senilen General a. D. Mackenzie (B. Ritter) und die bigotte Lady Emily (J. Klein). Auch der Abenteurer Lombard (H.-J. Andreseck), die Psychiaterin Dr. Armstrong (B. Andreseck), der Playboy Marston (J. Brüninghaus) und die Farmerin Mrs Davis (H. Straten) sind der Einladung gefolgt.

    Dass die Gastgeber dem Treffen fernbleiben, sorgt für Rätselraten. Kaum sind alle eingetroffen, beginnt ein Albtraum: Nach mehreren mysteriösen Todesfällen unter den Gästen macht sich nackte Angst breit. Ist ein Mörder unter ihnen? Was für ein Spiel wird hier gespielt? Gibt es noch ein Entrinnen?

    Organisation und Leitung: Joulia Meckoni, Arne Specht, Maximilian Voß, Beate Andreseck

  • Weihnachtsmärchen: Schneewittchen (2017)

    Weihnachtsmärchen: Schneewittchen (2017)

    Die Märchenbühne des Gymnasiums Salzgitter-Bad hatte auch 2017 wieder mit viel Engagement ein Weihnachtsmärchen einstudiert, das in der Vorweihnachtszeit die Kinder in und um Salzgitter erfreuen sollte. Zur Aufführung kam „Schneewittchen“.

    Das bekannte Märchen war eigens für das Schülertheater bearbeitet worden: Zahlreiche zusätzliche Figuren, schöne Kostüme und ein pfiffiges Bühnenbild entführten die jungen Gäste in die Märchenwelt. So halfen das Eichhörnchen Bibi und der Bär Brummi Schneewittchen, sich gegen die Pläne der bösen Königin zu wehren. Doch selbst als sie glaubten, Schneewittchen bei den sieben Zwergen gut in Sicherheit gebracht zu haben, war höchste Vorsicht nötig: Die Königin hatte ihre Spione überall.

    Wie beruhigend, dass sich am Ende — auch durch die Mithilfe der Kinder im Publikum — alles märchenhaft zum Guten wendete.

    Die öffentlichen Aufführungen fanden am 1. Advent in der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad und am 3. Advent in der Aula am Fredenberg statt, dazu kamen Sondervorstellungen für Grundschulen und Kindergärten.

  • Sketch-ab’s beim Altstadtfest 2017

    Sketch-ab’s beim Altstadtfest 2017

    … und jährlich grüßt das Altstadtfest! Das ging natürlich nicht ohne die Sketch-ab’s, die zu diesem Anlass traditionell ihr neues Comedy-Programm präsentierten. Darauf konnten sich die Salzgitteranerinnen und Salzgitteraner schon lange vorher freuen.

    Zur „kulturellen Eröffnung“ Mitte Juni 2017 und noch einmal nach dem Altstadtfestumzug wurden die Lachmuskeln der Gäste gründlich trainiert.