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  • Weihnachtsmärchen 2026: Schneewittchen

    Weihnachtsmärchen 2026: Schneewittchen

    Auch in diesem Jahr hat die Märchenbühne des Gymnasiums Salzgitter-Bad wieder mit viel Engagement ein Weihnachtsmärchen einstudiert: „Schneewittchen“ von den Brüdern Grimm, bearbeitet von Gernot Bischoff.

    Das bekannte Märchen wurde eigens für Schülertheater eingerichtet. Zahlreiche zusätzliche Figuren, schöne Kostüme und ein pfiffiges Bühnenbild entführen die jungen Gäste in die Märchenwelt. Dort helfen das Eichhörnchen Bibi und der kleine Bär Brummi Schneewittchen gegen die Pläne der bösen Königin. Und selbst als sie glauben, Schneewittchen bei den sieben Zwergen in Sicherheit gebracht zu haben, ist höchste Vorsicht nötig: Die Königin hat ihre Spione überall. Wie beruhigend, dass sich am Ende alles märchenhaft zum Guten wendet — auch mit Hilfe der Kinder im Publikum.

    Öffentliche Aufführungen

    • 1. Advent, 30. November 2026, 15 Uhr — ARCHE, Martin-Luther-Platz, Salzgitter-Bad
    • 3. Advent, 14. Dezember 2026, 15 Uhr — Aula Fredenberg, Salzgitter-Lebenstedt

    Eintritt: Erwachsene 8 Euro, Kinder 6 Euro. Kartenvorbestellung über das Gymnasium Salzgitter-Bad, Telefon 05341 8397620.

    Für Grundschulen und Kindergärten

    Für Gruppen spielen wir zum Sonderpreis, nur nach Voranmeldung: am 1. und 2. Dezember 2026 in der ARCHE in Salzgitter-Bad und am 15. Dezember 2026 in der Aula Fredenberg. Kindergärten kommen am 2. Dezember in die ARCHE und am 16. Dezember in die Aula Fredenberg.

    Anmeldungen und Fragen gern an info@theatergruppe-sz-bad.de.

  • Auch 2027: Tödliches Salz — der Kriminal-Stadtrundgang

    Auch 2027: Tödliches Salz — der Kriminal-Stadtrundgang

    Das fünfte Jahr in Folge wurde der beliebte Krimi-Stadtrundgang in Salzgitter-Bad „Tödliches Salz“ aufgeführt. Da wieder alle Vorstellungen ausgebucht waren und die Nachfrage ungebrochen ist, freut sich das Ensemble, auch im kommenden Jahr die Zuschauer mit dieser Mischung aus Stadtführung und Krimi unterhalten zu dürfen.

    Termine 2027

    • Freitag, 27. August
    • Samstag, 28. August
    • Sonntag, 29. August

    Infos und Tickets gibt es bei der Tourist-Information Salzgitter-Bad, Windmühlenbergstraße 20, Telefon 05341 900 99 40.

    Darum geht es

    Claudia (Beate Andreseck) will ihrer Nichte Lisa (Lena Johns) ihre Heimatstadt zeigen und lädt sie zu einem Stadtrundgang durch Salzgitter-Bad ein. Dabei erinnert sich Claudia plötzlich an einen mysteriösen Mordfall, der sich vor einigen Jahren hier zugetragen hat, und berichtet Lisa davon. Der Mordfall „Tödliches Salz“ machte damals Schlagzeilen und sorgte für große Aufregung. Während Claudia und Lisa von der Vöppstedter Ruine aus durch die Altstadt spazieren, werden an den Stationen des Rundgangs die Ereignisse von damals lebendig.

    Vor den Augen der Zuschauer ermittelt LKA-Kommissar Bernd Bender (Matthias Roßa) zusammen mit dem örtlichen Polizeihauptmeister Michi Meyer 2 (Bernward Ritter) und der Pathologin Louise Lauenstein (Sina Winkler), was Karsten Kaufmann zugestoßen ist. Zeugen und Beteiligte wie Petra Paulke (Susanne Kowol), Ines Kaufmann (Anne Schimmeyer), Jenny Jablonski (Sarah Funke) und Holger Habst (Hans-Jürgen Andreseck) werden vernommen, Ermittlungen werden angestellt und ausgewertet, bis sich Verdächtige herauskristallisieren. Apropos kristallisieren: Eine Salzschicht auf der Haut des Toten spielte bei den Ermittlungen eine wichtige Rolle. Zum großen Showdown, bei dem der Fall gelöst und der Täter oder die Täterin überführt wird, laden Claudia und Lisa zum „Lokaltermin“.

    Kurze Informationen zu Salzgitter-Bad gibt es im Laufe des Rundgangs natürlich auch.

    Drehbuch und Idee stammen aus der Feder von Beate Andreseck, Susanne Kowol und Joulia Meckoni. Leitung und Regie liegen bei Bernward Ritter und Beate Andreseck.

  • Krimibühne: Arsen und Spitzenhäubchen

    Krimibühne: Arsen und Spitzenhäubchen

    Kriminalkomödie von Joseph Kesselring, Regie: Friederike Goosmann.

    Die Schwestern Abby und Martha Brewster, zwei liebenswerte alte Damen auf karitativen Abwegen, ihr verhaltensorigineller Neffe Teddy, der verzweifelte Theaterkritiker Mortimer und seine Möchtegern-Braut Elaine, die Berufskiller Jolanthe und Dr. Einstein — das sind die Hauptakteure dieser schwarz-humorigen Krimi-Komödie. Ein Psychiater, Polizisten sowie eine Menge Leichen, die versteckt werden müssen, runden das Szenario ab.

    Im Jubiläumsjahr 2027 — 50 Jahre Theatergruppe Salzgitter-Bad e.V. — möchte die Krimibühne ihr Publikum mit diesem gruselig-fröhlichen Klassiker begeistern.

    Termine und Spielorte

    Eintritt

    • Vollzahler: 13 € im Vorverkauf, 15 € an der Abendkasse
    • Ermäßigt: 11 € im Vorverkauf, 13 € an der Abendkasse

    Kartenverkauf

    Online über unseren Kartenshop. In den Vorverkaufsstellen ab 15. November 2026:

    • Buchhandlung Lesezeichen, Vorsalzer Straße, Telefon 05341 31280
    • Gärtnerei Starke, Weddemweg 5–7, Telefon 05341 72900
    • Buchhandlung im Ärztehaus, Chemnitzer Straße 78, Telefon 05341 44457
    • Elektro Wallat, Bahnhofstraße 24, Telefon 05335 377

    Alle Angaben unter Vorbehalt. Weitere Infos und Aktuelles zu „Arsen und Spitzenhäubchen“ gibt es laufend auf dieser Seite.

  • Sketch-ab’s beim Altstadtfest 2026: Blind Date

    Sketch-ab’s beim Altstadtfest 2026: Blind Date

    Bei der kulturellen Eröffnung des diesjährigen Altstadtfestes Salzgitter-Bad müssen sich die Zuschauer auf alles gefasst machen: Sie haben ein „Blind Date“ mit den Sketch-ab’s!

    Die neue Show der Comedy-Gruppe ist am Donnerstag, dem 26. Juni um 19 Uhr, und am Sonntag, dem 29. Juni um 16 Uhr jeweils im großen Saal des Ratskellers zu sehen. Der Eintritt ist frei, Spenden werden gerne entgegengenommen.

    Wir danken dem Komitee Bürgerfeste und dem Hotel Ratskeller ganz herzlich für die Unterstützung!

  • Schülertheater: 3 Millionen und Pizza Salami

    Auch der Nachwuchs am Gymnasium Salzgitter-Bad war in diesem Jahr fleißig. Im Wahlpflichtunterricht Darstellendes Spiel der fünften Klassen entstand unter der Leitung von Ilka Gläser mit „3 Millionen und Pizza Salami“ ein lebendiges Theaterstück voller Humor, Tempo und überraschender Wendungen.

    Schauplatz ist ein schickes Restaurant, in dem skurrile Gäste, überforderte Kellner, putzwütige Roboter und sogar sprechende Tiere aufeinandertreffen. Als zwei arrogante Lottogewinnerinnen ihren Gewinn von drei Millionen Euro feiern wollen, gerät alles aus dem Ruder: Ein Lottoschein verschwindet, Chaos bricht aus, und eine Gruppe Detektivinnen nimmt die Ermittlungen auf.

    Mit viel Spielfreude zeigten die jungen Darstellerinnen und Darsteller in der Cafeteria des Gymnasiums eine lustige Geschichte über Gier, Ehrlichkeit und Fairness. Am Ende wurde der Fall aufgelöst — und nicht nur die Detektivinnen lernten: Reichtum allein macht nicht glücklich, und manchmal sehen Katzen mehr, als man denkt.

  • Schülertheater: Wie es euch gefällt

    In beiden Weltkriegen waren die Ardennen blutiger Kriegsschauplatz; in William Shakespeares Komödie „Wie es euch gefällt“ ist der Ardenner Wald Zufluchtsort für Entrechtete, Geflüchtete und Verbannte, ein Idyll und Experimentierfeld für die Liebe und die Philosophie.

    Zwei Brüderpaare und eine Flucht in den Wald

    Der böse Herzog Friedrich hat seinen guten Bruder entmachtet und verbannt; Naemi May spielt beide Brüder, sie gehören zusammen wie Licht und Schatten. Der böse Edelmann Oliver (Dayna Guski) treibt seinen jüngeren Bruder Orlando (Sandrina Schuckart) in einen ungleichen Kampf gegen Friedrichs Boxer Charles (Niklas Thoms) — den Orlando wider Erwarten und zur Begeisterung der schockverliebten Rosalinde (Sophie Unterberg) gewinnt. In einem Wutanfall verbannt Friedrich nun auch Rosalinde, seine Nichte, nicht bedenkend, dass seine Tochter Celia (Eric Achenbach) mit ihrer Cousine ins Exil gehen würde. Die beiden nehmen den Narren Probstein (Jule Freytag) mit, der über die Unterdrückung der Wahrheit am Hofe Friedrichs verbittert ist und Orlando vor Olivers Brudermordplänen warnt.

    Orlando flieht. Im Ardenner Wald trifft er auf den Herzog und dessen melancholischen Philosophen Jacques (Niklas Thoms) und beginnt, die Bäume mit Gedichten zu behängen, in denen er seine Liebe zu Rosalinde bereimt. Diese ist, inzwischen verkleidet als Ganymed, mit Celia — die sich nun Aliena nennt — ebenfalls in den Wald geflüchtet und entzückt über die Liebesgedichte. Sie fängt ein Spiel mit Orlando an, vorgeblich, um ihn von der Liebe zu heilen. Dabei kommt ihr die Schäferin Phoebe (Ella Boemke) in die Quere, die sich in den angeblichen Jungen verliebt hat und ihren Anbeter, den Schäfer Silvius (Marit Augustin), verspottet und quält. Die Zeit bleibt hier beinahe stehen, bis der böse Oliver im Wald auftaucht und Jupiter (Lina Kämmer) eingreift …

    Proben zwischen Prüfungsstress und Freiluftbühne

    Auch die Probenden, größtenteils mit den Vorbereitungen für die Abiturprüfungen beschäftigt, fanden, dass „Wie es euch gefällt“ für sie eine Auszeit war, ein Abtauchen aus dem Prüfungsstress. Geprobt wurde meist in der winterkalten Aula. Und weil die Wirklichkeit ja doch alle einholt, überholten die Abiturprüfungen die Probenphase, sodass die Aufführungen — technisch unterstützt von Noah Muthmann und Gina Tombarge — erst nach dem Abitur stattfinden können: dafür im Frühsommer und hoffentlich im Grünen Klassenzimmer. Denn welcher Schauplatz könnte für dies Neverland, Shakespeares Ardenner Wald, passender sein als eine Freiluftbühne?

    Friederike Goosmann

  • Jubilare 2026: Ehrungen für langjährige Mitglieder

    Auch 2026 gibt es in der Theatergruppe Salzgitter-Bad wieder Jubiläen zu feiern. Diese Mitglieder halten dem Verein seit vielen Jahren die Treue.

    10 Jahre: Jan Brüninghaus

    20 Jahre: Beate Andreseck, Henning Andreseck

    25 Jahre: Anne-Elisabeth Roßa

    30 Jahre: Michael Moroschan

  • Was geschah vor 40 Jahren: 1986

    Was geschah vor 40 Jahren: 1986

    Mit der Broschüre 2019/20 haben wir begonnen, einen Blick auf die Entwicklung der Theatergruppe Salzgitter-Bad e. V. zu werfen. Anlass war das 40-jährige Bestehen der Theatergruppe, die am 7. November 1977 gegründet wurde. Somit blicken wir nun auf das Jahr 1986.

    Theaterjugend und Schülertheater

    Bereits im Januar startete die Theaterjugend mit ihrem Stück „Fünf Jugendliche brauchen eine Zukunft“ in das neue Jahr. Professor Schinkengriller glaubt an ein Leben nach dem Tode und erfindet ein Mittel, das einen Menschen ins Jenseits treten lassen soll — mit Rückfahrkarte natürlich. Durch einen Trick flößt er es seinem dämlichen Assistenten Karl-Heinz ein, der prompt vom Sensenmann geholt und geradewegs in die Hölle befördert wird. Beim zweiten Versuch ist Schinkengrillers Putzmann Alfred das Opfer, und es bricht ein Chaos aus, als nebst Alfreds cholerischer Frau und dem deutschen Geheimdienst auch Himmel und Hölle von der Sache Wind bekommen. Die „Salzgitter-Zeitung“ zog das Fazit: „Die Absichten des Stückes sind beachtlich, seine Mittel anspruchsvoll. Die Aufführung wurde diesen Ansprüchen durchaus gerecht, insofern es ihr an Schwung und Intensität des Spiels, aber auch an technischer Präzision nicht im Mindesten fehlte.“ Daneben wurde mehrfach „Nora“ von Henrik Ibsen gespielt, das 1985 Premiere hatte — unter anderem im Lessingtheater Wolfenbüttel. Im Februar veranstaltete die Theaterjugend wieder eine Faschingsfete.

    Der Fachverband für Theatererziehung lud zu einem regionalen Schülertreffen in die Aula des Gymnasiums Fredenberg ein. Den Beginn machte die Märchen-AG der Theatergruppe des Gymnasiums Salzgitter-Bad mit dem „König Drosselbart“; die Aula war seit langem nicht mehr so überfüllt, und die Freude der ganz jungen Zuschauer war besonders groß, als auf der Bühne die Teller auch wirklich zerschlagen wurden. Beim Schülertheatertreffen des Kulturamtes in der Aula der Emil-Langen-Realschule in Lebenstedt war die Theatergruppe des Gymnasiums mit „Schule mit Clowns“ vertreten, bei dem die Zuschauer in das Stück einbezogen wurden.

    In der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad brillierte die Theaterjugend mit der Premiere von „Das Mörderspiel“, geschrieben vom sehr aktiven vereinseigenen Autorenduo Sören Pahl und Jens Würfel. Zwei Autoren streiten darüber, wessen Fassung ihres gemeinsamen Stücks die bessere ist, und wollen einzelne Szenen einfach ausprobieren — doch die Szenen, die auf einmal ablaufen, sind keineswegs nur gestellt. Die Theaterjugend wies ausdrücklich darauf hin, dass der Thriller für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren nicht zu empfehlen sei. Die Zeitung titelte: „Stehende Ovationen für gelungene Premiere“. Es blieb bei dieser einen Aufführung, da mehrere Schauspieler die Schule beendeten.

    Mit „Schule mit Clowns“ nach Imatra

    Im Mai hatte „Schule mit Clowns“ in der Aula Premiere: Ruhe, Ordnung, Disziplin heißen die Grundsätze des autoritären Lehrers Dr. Sinn, seine Schüler — die Clowns — sehen das allerdings anders. Das Stück endete in einem Triumph der echten Fröhlichkeit, und die Zuschauer dankten Hans-Günter Gerhold und seinen jugendlichen Schauspielern mit anhaltenden Ovationen. Fünfmal wurde es 1986 aufgeführt, unter anderem beim Altstadtfest, an dessen traditionellem Umzug die Theatergruppe ebenfalls teilnahm.

    Vom 30. Juli bis zum 12. August 1986 reiste die Theatergruppe erneut in die Salzgitteraner Partnerstadt Imatra in Finnland und belebte damit die 1982 geknüpfte Verbindung zur Theatergruppe „ii teatteri“ wieder. 25 Jugendliche und 12 erwachsene Mitglieder nahmen an der Fahrt teil. Dort führte die Theatergruppe zum ersten Mal das von Gernot Bischoff geschriebene Stück „Wir sind alle Freaks“ auf; „Schule mit Clowns“ wurde auf Wunsch der finnischen Gastgeber sogar zweimal gespielt. Im Bericht der „Salzgitter-Zeitung“ hieß es: „Die Tränen bei Deutschen und Finnen flossen reichlich, ein Zeichen dafür, wie nahe sich Menschen aus zwei Völkern gekommen waren, wie erfolgreich Städtefreundschaften sein können, auf kulturellem Gebiet.“

    Am 22. September wurde „Wir sind alle Freaks“, das die Lebensgewohnheiten in der DDR mit denen der Bundesrepublik vergleicht, in der Aula des Gymnasiums Salzgitter-Bad präsentiert — ein sehr schweres Stück, was in der Kritik der Zeitung deutlich zum Ausdruck kam. Als Wintermärchen folgte „Der Froschkönig“, über den die „Salzgitter-Zeitung“ schrieb: „Herzen im Fluge gewonnen.“ Durch kleinere Patzer ließen sich die Jungen und Mädchen auf der Bühne nicht entmutigen, sondern überspielten sie derart verschmitzt, dass sie die Herzen des Publikums gewannen. Es war wieder ein sehr aktives Jahr, obwohl kein neues Stück der Erwachsenenbühne aufgeführt wurde: Seminare, Freizeiten und Probenwochenenden nahmen viel Zeit in Anspruch.

    Hans-Jürgen Andreseck

  • Märchenbühne: Michel in der Suppenschüssel

    Die Inszenierung des bekannten Kinderbuches von Astrid Lindgren hatte mit der Märchenbühne am 30. April 2026 diesmal nicht auf der Freilichtbühne der Waldgaststätte „Hasenspring“ Premiere, sondern auf der Bühne der Cafeteria im Gymnasium Salzgitter-Bad. Diese war so gut besucht, dass die Stühle der Cafeteria nicht ausreichten.

    Ilka Gläser hatte aus der Textvorlage einen wunderbar spielbaren Bühnentext gemacht, und so verfolgten die kleinen und auch die großen Zuschauerinnen und Zuschauer vergnügt die Streiche und Erlebnisse vom Michel, der ein richtiger „Lause-Bengel“ ist: Niemand sonst bleibt zweimal mit dem Kopf in einer Suppenschüssel stecken; niemand sonst kommt auf die Idee, seine kleine Schwester am Fahnenmast hochzuziehen; niemand sonst schafft es mit so großer Regelmäßigkeit, die Erwachsenen zur Verzweiflung zu bringen. „Immer dieser Michel!“ — das ist oft das Einzige, was sie wütend oder verzweifelt sagen können.

    Astrid Lindgren hat mit Michel eine Figur geschaffen, über die die Kleinen und die Großen lachen können: Denn trotz aller Streiche hat Michel doch das Herz am rechten Fleck — und deshalb schafft er es auch, auf dem Jahrmarkt einen Dieb festzunehmen und Alfred so aus der Klemme zu helfen.

    Die Akteure der Märchenbühne spielten sich mit ihrer Spielfreude schnell in die Herzen des Publikums und bekamen am Ende viel Applaus für ihr engagiertes Spiel und eine rundherum gelungene Aufführung. Weitere vier Aufführungen gab es dann noch für die Schülerinnen und Schüler der Wiesenschule, der Ziesbergschule und der Grundschule am Fredenberg — auch diese waren ein voller Erfolg.

  • Weihnachtsmärchen: Dornröschen

    Weihnachtsmärchen: Dornröschen

    Auch in diesem Jahr hat die Märchenbühne des Gymnasiums Salzgitter-Bad wieder mit viel Engagement ein Weihnachtsmärchen einstudiert, das in der Vorweihnachtszeit die Kinder in und um Salzgitter erfreuen soll.

    Das bekannte Märchen „Dornröschen“ wurde extra für Schülertheater bearbeitet: Zahlreiche zusätzliche Figuren, schöne Kostüme und ein pfiffiges Bühnenbild wollen die jungen Gäste in die Märchenwelt entführen. Dort erwartet sie die Schildkröte Frieda, die so alt ist, dass sie sich auch noch an die Zeit vor Dornröschens hundertjährigem Schlaf erinnern kann. Als Erzählerin und von der guten Fee beauftragte Gefährtin der Prinzessin ist sie mit dem Raben Rabax auf der Suche nach dem guten Prinzen, der Dornröschen endlich wach küssen kann. Versteht sich, dass die böse Fee Kaltengrau und die hinterlistige Wirtin Schattenbein alles versuchen, um Dornröschens Erwachen zu verhindern. Doch am Ende siegt das Gute, wie es sich in einem Märchen gehört.

    Öffentliche Aufführungen

    • 1. Advent, 30. November 2025, 15:00 Uhr — Aula Gymnasium Salzgitter-Bad
    • 3. Advent, 14. Dezember 2025, 15:00 Uhr — Aula Fredenberg

    Eintritt und Karten

    Erwachsene 8 €, Kinder 6 €.

    Vorverkauf in der Buchhandlung „Lesezeichen“ und bei Schreibwaren Reimann (beide Vorsalzer Straße, SZ-Bad) sowie in der Buchhandlung im Ärztehaus (SZ-Lebenstedt). Kartenvorbestellung über das Gymnasium SZ-Bad, Telefon 05341 8397620.