Kategorie: Krimibühne

Die Erwachsenenbühne der Theatergruppe Salzgitter-Bad: jedes Frühjahr eine Produktion, dazu der Kriminal-Stadtrundgang „Tödliches Salz“.

  • Auch 2027: Tödliches Salz — der Kriminal-Stadtrundgang

    Auch 2027: Tödliches Salz — der Kriminal-Stadtrundgang

    Das fünfte Jahr in Folge wurde der beliebte Krimi-Stadtrundgang in Salzgitter-Bad „Tödliches Salz“ aufgeführt. Da wieder alle Vorstellungen ausgebucht waren und die Nachfrage ungebrochen ist, freut sich das Ensemble, auch im kommenden Jahr die Zuschauer mit dieser Mischung aus Stadtführung und Krimi unterhalten zu dürfen.

    Termine 2027

    • Freitag, 27. August
    • Samstag, 28. August
    • Sonntag, 29. August

    Infos und Tickets gibt es bei der Tourist-Information Salzgitter-Bad, Windmühlenbergstraße 20, Telefon 05341 900 99 40.

    Darum geht es

    Claudia (Beate Andreseck) will ihrer Nichte Lisa (Lena Johns) ihre Heimatstadt zeigen und lädt sie zu einem Stadtrundgang durch Salzgitter-Bad ein. Dabei erinnert sich Claudia plötzlich an einen mysteriösen Mordfall, der sich vor einigen Jahren hier zugetragen hat, und berichtet Lisa davon. Der Mordfall „Tödliches Salz“ machte damals Schlagzeilen und sorgte für große Aufregung. Während Claudia und Lisa von der Vöppstedter Ruine aus durch die Altstadt spazieren, werden an den Stationen des Rundgangs die Ereignisse von damals lebendig.

    Vor den Augen der Zuschauer ermittelt LKA-Kommissar Bernd Bender (Matthias Roßa) zusammen mit dem örtlichen Polizeihauptmeister Michi Meyer 2 (Bernward Ritter) und der Pathologin Louise Lauenstein (Sina Winkler), was Karsten Kaufmann zugestoßen ist. Zeugen und Beteiligte wie Petra Paulke (Susanne Kowol), Ines Kaufmann (Anne Schimmeyer), Jenny Jablonski (Sarah Funke) und Holger Habst (Hans-Jürgen Andreseck) werden vernommen, Ermittlungen werden angestellt und ausgewertet, bis sich Verdächtige herauskristallisieren. Apropos kristallisieren: Eine Salzschicht auf der Haut des Toten spielte bei den Ermittlungen eine wichtige Rolle. Zum großen Showdown, bei dem der Fall gelöst und der Täter oder die Täterin überführt wird, laden Claudia und Lisa zum „Lokaltermin“.

    Kurze Informationen zu Salzgitter-Bad gibt es im Laufe des Rundgangs natürlich auch.

    Drehbuch und Idee stammen aus der Feder von Beate Andreseck, Susanne Kowol und Joulia Meckoni. Leitung und Regie liegen bei Bernward Ritter und Beate Andreseck.

  • Krimibühne: Arsen und Spitzenhäubchen

    Krimibühne: Arsen und Spitzenhäubchen

    Kriminalkomödie von Joseph Kesselring, Regie: Friederike Goosmann.

    Die Schwestern Abby und Martha Brewster, zwei liebenswerte alte Damen auf karitativen Abwegen, ihr verhaltensorigineller Neffe Teddy, der verzweifelte Theaterkritiker Mortimer und seine Möchtegern-Braut Elaine, die Berufskiller Jolanthe und Dr. Einstein — das sind die Hauptakteure dieser schwarz-humorigen Krimi-Komödie. Ein Psychiater, Polizisten sowie eine Menge Leichen, die versteckt werden müssen, runden das Szenario ab.

    Im Jubiläumsjahr 2027 — 50 Jahre Theatergruppe Salzgitter-Bad e.V. — möchte die Krimibühne ihr Publikum mit diesem gruselig-fröhlichen Klassiker begeistern.

    Termine und Spielorte

    Eintritt

    • Vollzahler: 13 € im Vorverkauf, 15 € an der Abendkasse
    • Ermäßigt: 11 € im Vorverkauf, 13 € an der Abendkasse

    Kartenverkauf

    Online über unseren Kartenshop. In den Vorverkaufsstellen ab 15. November 2026:

    • Buchhandlung Lesezeichen, Vorsalzer Straße, Telefon 05341 31280
    • Gärtnerei Starke, Weddemweg 5–7, Telefon 05341 72900
    • Buchhandlung im Ärztehaus, Chemnitzer Straße 78, Telefon 05341 44457
    • Elektro Wallat, Bahnhofstraße 24, Telefon 05335 377

    Alle Angaben unter Vorbehalt. Weitere Infos und Aktuelles zu „Arsen und Spitzenhäubchen“ gibt es laufend auf dieser Seite.

  • Krimibühne: Gangster, Dramen und Juwelen

    Krimibühne: Gangster, Dramen und Juwelen

    Elisa (Susanne Kowol) und Theresa (Anne Schimmeyer) bangen um ihr geliebtes Hotel EliThe. Deshalb hat Theresa Laura (Sina Winkler) engagiert, eine Influencerin, die ihren Followern nahezu ununterbrochen postet, was sie im Hotel sieht und erlebt — und das ist erstaunlich, dramatisch, beängstigend. Seltsame Gäste haben sich eingefunden: Cléo (Kathrin Lipok), Stephan (Niklas Ott) und Denise (Ina Möller) sind eine dubiose Filmcrew, die heimlich einen Thriller drehen will. Klaus (Hans-Jürgen Andreseck / Peter Koths) ist ein kürzlich aus dem Knast entlassener Krimineller, der, als simpler Hotelgast getarnt, nach der Beute eines Zellenkumpels sucht. Die Kommissarin Sarah (Joulia Meckoni) soll sich eigentlich im erzwungenen Urlaub erholen, erschnüffelt aber auch hier im Hotel Verbrechen — allerdings ist ihre Nase nicht ganz so gut, wie sie glaubt. Und Dr. Freudig (Bernward Ritter), ihr Psychiater, gibt gerne allen, die ihm begegnen, gute Ratschläge. Anna (Beate Andreseck / Elke Ferfers), das Mädchen für alles im Hotel EliThe, hält die Augen offen …

    Wird der Film gedreht? Wird Klaus die Juwelen finden? Wird Sarah ihn stellen? Wer wird überleben?

    Die Kriminalkomödie „Gangster, Dramen und Juwelen“ von Jochen Cavallo und Patrick Schefczik verspricht spannende und lustige Unterhaltung.

    Regie: Friederike Goosmann

    Termine und Spielorte

    • Freitag, 27. Februar 2026, 19:30 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad (Premiere)
    • Samstag, 28. Februar 2026, 19:30 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
    • Sonntag, 1. März 2026, 17:00 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
    • Freitag, 6. März 2026, 19:30 Uhr — Pferdestall, Gebhardshagen
    • Samstag, 7. März 2026, 19:30 Uhr — Pferdestall, Gebhardshagen
    • Freitag, 13. März 2026, 19:30 Uhr — Emil-Langen-Realschule, Lebenstedt
    • Sonntag, 15. März 2026, 17:00 Uhr — Dorfgemeinschaftshaus Schladen

    Auf dem Bild stehend von links: Susanne Kowol, Elke Ferfers, Beate Andreseck, Anneliese Schimmeyer, Joulia Meckoni, Bernward Ritter, Peter Koths, Lukas Reske, Friederike Goosmann. Sitzend von links: Niclas Ott, Kathrin Lipok, Sina Winkler und Hans-Jürgen Andreseck. Es fehlt Ina Möller. Foto: Andreseck

  • Krimibühne: Die Ermittlungen stehen noch am Anfang

    Für die Spielzeit 2025/2026 ist der Krimibühne bisher weder über Opfer noch über Tatpersonen oder Ermittelnde etwas bekannt. Wir stehen noch ganz am Anfang, ermitteln aber in alle Richtungen. Sobald konkrete belastbare Erkenntnisse vorliegen, wird die Öffentlichkeit darüber informiert.

    In diesem Sinne grüßt die Krimibühne alle Zuschauerinnen und Zuschauer bis zum Wiedersehen im Frühjahr 2026.

  • Krimibühne: Der Schatten der Schuld

    Krimibühne: Der Schatten der Schuld

    Im Mittelpunkt des spannenden Krimidramas „Der Schatten der Schuld“ steht die Frage: Wie reagiert das Umfeld eines Verurteilten, wenn sich nach seinem Tod seine Unschuld herausstellt?

    Als Dr. Richard Poole der Familie Widmark beweist, dass ihr Sohn Ken seine Mutter nicht ermordet haben kann, erwartet er Dankbarkeit und Erleichterung. Doch stattdessen schlägt ihm Ablehnung und Wut entgegen. Er scheint in ein Wespennest gestochen zu haben. Witwer John Widmark, seine Kinder Joy, Rose, Lucy und Nicolas sind aufgeschreckt durch die erneute Frage nach dem Täter. Jemand aus dem Haus muss die schreckliche Tat begangen haben. Warum ist Sekretärin Eleanor Green plötzlich so nervös? Die deutsche Haushälterin Helga Hoffmann schürt mit kryptischen Äußerungen Angst. Und was weiß Kens Witwe Cindy?

    Gegenseitiges Misstrauen breitet sich im Hause „Holidays“ aus. Hochzeitspläne drohen zu platzen, scheinbar belanglose Wahrnehmungen vom Mordabend werden in der Erinnerung zu Verdachtsmomenten. Schwiegersohn Geoffrey Banks bringt durch seine privaten Ermittlungen innerhalb der Familie nicht nur sich selbst in Lebensgefahr.

    Mit Unterstützung der Anwältin beziehungsweise des Anwalts Benson versucht Dr. Poole hartnäckig, den Fall zu klären, um der Familie ihren Frieden wiederzugeben. Wird es der Inspektorin Black gelingen, die früheren Ermittlungsfehler wiedergutzumachen und den wahren Täter zu entlarven?

    Autorinnen des Theaterstücks sind Beate Andreseck und Friederike Goosmann.

    Mitwirkende

    Dr. Richard PooleBernward Ritter
    Inspektorin BlackSina Winkler
    Rosemary WidmarkLena Johns
    Joy Banks geb. WidmarkAnneliese Schimmeyer
    Geoffrey BanksPeter Koths
    Nicolas WidmarkMatthias Roßa
    Lucy WidmarkAnja Hohnschopp
    John WidmarkHans-Jürgen Andreseck
    Eleanor GreenIna Möller
    Helga HoffmannBeate Andreseck
    Anwältin / Anwalt BensonSusanne Kowol / Felix Funke
    Cindy JonesHannah Johns

    Technik: Lukas Reske und Tizian Roth · Regie: Friederike Goosmann · Organisation: Beate Andreseck

    Termine und Spielorte

    • Freitag, 28. Februar 2025, 19:30 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad (Premiere)
    • Samstag, 1. März 2025, 19:30 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
    • Sonntag, 2. März 2025, 17:00 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
    • Freitag, 7. März 2025, 19:30 Uhr — Pferdestall der Wasserburg, Gebhardshagen
    • Samstag, 8. März 2025, 19:30 Uhr — Pferdestall der Wasserburg, Gebhardshagen
    • Freitag, 14. März 2025, 19:30 Uhr — Emil-Langen-Realschule, Lebenstedt
    • Samstag, 15. März 2025, 19:30 Uhr — Dorfgemeinschaftshaus Schladen
  • Krimibühne: Hokuspokus

    Krimibühne: Hokuspokus

    Ein besonderer Leckerbissen erwartete die Zuschauer in der Spielzeit 2024: Das Ensemble der Theatergruppe präsentierte die Komödie „Hokuspokus“ nach Curt Goetz.

    In diesem rasanten Theaterstück mit etlichen unerwarteten Wendungen und viel Wortwitz geht es um das mysteriöse Verschwinden des erfolglosen Kunstmalers Hilmar Kjerulf und seine unter Mordverdacht geratene Ehefrau.

    Die Beschuldigte Agda Kjerulf (Joulia Meckoni), ihr Verteidiger Peer Bille (Bernward Ritter) sowie die Zeugen Sedal (Sina Winkler), Eunano (Berthold Golla), Kiebutz (Anja Hohnschopp) und Engstrand (Beate Andreseck / Hannah Johns) tragen mehr zur Verwirrung des Hohen Gerichtes bei als zur Aufklärung des Falles — Gerichtspräsident Arden (Peter Koths), Beisitzerin Sander (Susanne Kowol) und Staatsanwältin Wulkens (Anne Schimmeyer). Auch für Butler John (Hans-Jürgen Andreseck / Felix Funke) und Ardens Freund Graham (Matthias Roßa) bleibt es spannend bis zum überraschenden Schluss.

    Souffleuse: Lena Johns
    Bühnenbau: Bernward Ritter, Hans-Jürgen Andreseck, Lena Johns, Friederike Goosmann
    Technik: Lukas Reske, Arne Specht, Maxi Voß, Tizian Roth
    Regie: Friederike Goosmann · Organisation: Beate Andreseck

    Termine und Spielorte

    • Freitag, 1. März 2024, 19:30 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad (Premiere)
    • Samstag, 2. März 2024, 19:30 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
    • Sonntag, 3. März 2024, 17:00 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
    • Freitag, 8. März 2024, 19:30 Uhr — Pferdestall der Wasserburg, Gebhardshagen
    • Samstag, 9. März 2024, 19:30 Uhr — Pferdestall der Wasserburg, Gebhardshagen
    • Freitag, 22. März 2024, 19:30 Uhr — Aula der Emil-Langen-Realschule, Lebenstedt
    • Samstag, 23. März 2024, 19:30 Uhr — Dorfgemeinschaftshaus Schladen
  • Krimibühne: Tod im Rampenlicht

    Krimibühne: Tod im Rampenlicht

    Der Hauptdarsteller und Star des Theaterensembles Klaus Wilberling (Hans-Jürgen Andreseck) wird auf offener Bühne erschossen. Kommissar Holm (Matthias Roßa) von der Mordkommission beginnt zu ermitteln.

    Hatte die Regisseurin Kerstin Lauhe (Anne Schimmeyer) genug von Wilberlings Starallüren und Demütigungen? Oder war es die Exfrau des Opfers, die eifersüchtige Schauspielerin Sylvia Harnisch (Joulia Meckoni)?

    Probenfoto zu Tod im Rampenlicht

    Für die Zweitbesetzung der Hauptrolle, Lukas Meyer (Peter Koths), ist Wilberlings Tod die Karrierechance. Die Bühnenmeisterin Karin Mann (Sina Winkler) weiß mehr, als man ihr zutraut. Theatersternchen Svenja Thöne (Hannah Johns) hatte ebenso Streit mit dem Opfer wie Mitschauspieler Peter Gärtner (Bernward Ritter).

    Verdächtige gibt es genug. Zudem scheinen sich Realität und Fiktion immer mehr und aufs Makaberste miteinander zu vermischen. Da geschieht ein zweiter Mord und macht alles vollends rätselhaft. Holm steht unter Zeitdruck, den Mörder zu finden, denn die Premiere steht unmittelbar bevor.

    Termine und Spielorte

    • Freitag, 3. März 2023, 19:30 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad (Premiere)
    • Samstag, 4. März 2023, 19:30 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
    • Sonntag, 5. März 2023, 17:00 Uhr — Kniestedter Kirche, Salzgitter-Bad
    • Samstag, 18. März 2023, 19:30 Uhr — Ristorante Roma, Heere
    • Freitag, 24. März 2023, 19:30 Uhr — Pferdestall, Gebhardshagen
    • Samstag, 25. März 2023, 19:30 Uhr — Pferdestall, Gebhardshagen
  • Rückblick: Gift. Eine Ehegeschichte

    Rückblick: Gift. Eine Ehegeschichte

    Mit dieser Produktion hat sich Joulia Meckoni einen lange gehegten Wunsch erfüllt. Gerade in der Pandemiezeit, in der nur Kleingruppen möglich waren, packte sie es an: Bernward Ritter kam als Spielpartner an Bord, Hans-Günter Gerhold als Regisseur und später Anne Schimmeyer als Souffleuse. Dass die Probenzeit zwei Jahre dauern würde, konnte zu Beginn niemand ahnen — aber alle hielten durch. In einer so schwierigen Zeit ein so ernstes Stück in Angriff zu nehmen, ein völlig anderes Genre zu wagen und ein Zwei-Personen-Stück über 100 Minuten durchzuziehen, war eine Herausforderung und ein Wagnis.

    Darum geht es

    Eine leere Kirche, kalte Betonwände, eine Bank. Sie kommt herein, er wartet auf sie. Zwei Menschen, die einst ein gemeinsames Leben hatten, treffen sich nach neun Jahren wieder: Auf dem Friedhof wurde Gift entdeckt, einige Gräber müssen verlegt werden — auch das ihres Sohnes, der vor zehn Jahren nach einem tödlichen Unfall dort begraben wurde. Aber was haben sie sich nach all den Jahren der Stille eigentlich noch zu sagen? Es beginnt ein tastendes Gespräch, Erinnerungen werden wach, dazu Wut, Schmerz und viele Vorwürfe. Sie ist im Familienhaus geblieben, traurig und verbittert, und kann immer noch nicht verstehen, warum er weggegangen ist. Er hat ein neues Leben angefangen, eine neue Familie gegründet und kann nicht verstehen, „dass sie immer noch in ihrer Trauer badet“.

    Drei Aufführungen im März 2022

    Gespielt wurde in der Kirche Heilige Dreifaltigkeit in Salzgitter-Bad. Die Zuschauer hingen wie gebannt an den Lippen der Protagonisten, die schlicht „Er“ und „Sie“ genannt werden, und verfolgten das ausdrucksvolle Mienenspiel sowie die ausgefeilte Gestik. Pausen muss man aushalten können. Sehr überzeugend stellten Joulia Meckoni und Bernward Ritter die wechselnden Gefühle dar: Verzweiflung, Wut, Trauer, Hoffnung und vergangene Liebe. Resümee: anspruchsvolles Stück, großartige Leistung.

    Das Theaterstück stammt von der Niederländerin Lot Vekemans; ins Deutsche übersetzt wurde es von Eva Pieper und Alexandra Schmiedebach.

  • Das Spiel des Lebens — der Zoom-Online-Krimi

    Die Familie Cabel trifft sich regelmäßig zu einem Online-Spieleabend im Zoom-Meeting. Doch heute Abend ist alles anders: Alle erhalten die Nachricht, dass sie den Tod ihres im vergangenen Jahr verstorbenen Vaters Eddi Cabel klären müssen, der unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.

    Andernfalls würden die Geheimnisse jedes Einzelnen öffentlich bekannt gemacht. Der Mörder ist einer oder eine von ihnen; sie müssen ihn oder sie überführen.

    Aber das ist noch nicht alles: Die Familie erfährt, dass ihr Spielabend heute im Rahmen einer Game-Show live gestreamt wird — und dass es schon etliche Zuschauer gibt.

    Wird es ihnen gelingen, Eddis Tod aufzuklären? Oder werden die tiefsten Geheimnisse aller Welt kundgetan?

    Entstanden in der Zeit, in der Theater nur auf Distanz möglich war — und deshalb ein Stück Vereinsgeschichte.

  • Rückblick: Die seltsame Gräfin

    Rückblick: Die seltsame Gräfin

    Nach intensiver „Fahndung“ gelang es den Akteuren der Krimibühne, eine hochkarätige Krimikomödie „dingfest“ zu machen. 14 Schauspielerinnen und Schauspieler wollten bei der anstehenden Produktion dabei sein — es war nicht einfach, ein Stück für so viele Aktive zu finden. Aber dann war es plötzlich da: ein Thriller nach Edgar Wallace, „Die seltsame Gräfin“. Die Bühnenfassung von Dirk Zellmer erwies sich als genau passend für das Ensemble.

    Unter der Regie von Susanne Kowol und Sarah Funke wurde die verworrene Geschichte in Angriff genommen: Lady Eleonore Moron (Joulia Meckoni), die neue Sekretärin Margaret Reedle (Laura Kaiser), deren Freundin Lizzie Smith (Melina Meier), der schauspielverrückte Sohn der Gräfin Selwyn (Jan Brüninghaus), ihr undurchsichtiger Verlobter Chesney Praye (Bernward Ritter), der noch undurchsichtigere Hausmeister Norman Bates (Niklas Ott), die Hausangestellten Emily (Sarah Funke) und John (Hans-Jürgen Andreseck), die Ex-Zuchthäuslerin Mary Pinder (Beate Andreseck), die trunksüchtige Psychiaterin Dr. Tappatt (Hannah Johns), der Anwalt Max Shaddles (Markus Straten) mit seiner Tochter, der verkannten Künstlerin Veronica Shaddles (Charlotte Steiner/Henrike Straten), und die aufgeregte Cousine der Gräfin Lois Reddle (Marita Lux).

    Geheimfächer, eine dunkle Gestalt und viel Technik

    Die Intrige gegen Margaret und ihre Mutter Mary Pinder, zu der die Gräfin Tappatt und Praye angestiftet hatte, wurde von Shaddles und Norman — alias Privatdetektiv Michael Dorn — sowie von Lois entlarvt. Derweil entwickelte sich eine süße Romanze zwischen Lizzie und Selwyn, während Emily und John ihr eigenes Süppchen kochten; John verbrannte sich bei der illegalen Suche nach den Diamanten der Gräfin gehörig die Finger.

    Dann „schwebte“ eine geheimnisvolle Stimme durch den Raum und bedrohte Margaret, eine dunkle Gestalt betäubte und verschleppte Lois, Mary und Norman wurden im Keller gefangen gehalten. Eine Tapetentür und ein starkstromgesichertes Geheimfach im Bücherschrank gaben dem Publikum Rätsel auf. Das Technik-Team mit Arne Specht, Maximilian Voß und Tizian Roth verlieh der Inszenierung mit gekonnten Ton- und Lichteffekten den typischen Edgar-Wallace-Charakter. Damit es nicht zu gruselig wurde, sorgten Veronica, John und Emily für den lustigen Part, während die zunächst hochherrschaftliche Gräfin nach und nach ihren bösartigen Charakter zu erkennen gab.

    Nicht alle Beteiligten standen im Rampenlicht: Gianna Remes hatte als Souffleuse bei den Aufführungen zum Glück wenig zu tun, ihre großen Einsätze lagen in den Proben. An den Bühnenwänden, die dem Palais einen würdigen Rahmen gaben, arbeitete Bernward Ritter ausdauernd, und Hans-Jürgen Andreseck „vergnügte“ sich an der schier unendlichen Liste der Kleinigkeiten. Auch das liebevoll gestaltete, aufwendige Bühnenbild — die Bibliothek der Lady Moron — überzeugte.

    Die Krimibühne zeigte den klassischen Thriller im Februar und März 2019. Alle sechs Aufführungen waren fast ausverkauft, auch der erstmalige „Ausflug“ in das DGH Schladen wurde sehr gut angenommen. Dem Publikum gefiel es, und die Akteure waren stolz und zufrieden.