Wenn die Sketch-ab’s ein neues Programm vorbereiteten, ging es von Anfang an lustig zu: Zum ersten Treffen brachte jede und jeder Witze, Sketche oder andere schräge Begebenheiten mit. Ehe- und Arztgeschichten kamen immer gut an, ebenso neue Medien und herkömmliche Kommunikationsmittel, der Geschlechterkampf und bestimmte Trends. Beim gegenseitigen Vortragen zeigte sich schnell, was zündete – und was eben nicht.
Danach begann die eigentliche Arbeit: Wie stellt man einen Autounfall auf der Bühne dar – ohne Autos? Wie verbreitet man „Stadionatmosphäre“? Welches Kostüm macht einen Charakter noch deutlicher, welche Requisiten werden gebraucht, welche Geräusche und Effekte muss das Technik-Team beschaffen? Anschließend wurden die Rollen verteilt, die Texte gelernt und geprobt. Nach der fünften Probe lachte niemand mehr über die eigenen Pointen, nach der siebten fragten sich alle, ob überhaupt irgendjemand lachen würde.
Bei der Aufführung kam dann die Antwort: der erste erlösende Lacher, ein Publikum, das mitging, lachte und klatschte. Mit Publikum macht Theaterspielen eben erst richtig Spaß.
Generation (Wh)Y beim 41. Altstadtfest
Beim 41. Altstadtfest im Juni 2016 nahmen sich die Sketch-ab’s des ewigen Themas Generationenkonflikt an. Die Show „Generation (Wh)Y – Oh wei, oh wei!“ befasste sich mit den jungen Menschen, die zwischen 1980 und 2000 geboren wurden, und natürlich auch mit der älteren Generation: Sind die Jungen den neuen Technologien wie Computer, Smartphone und Internet völlig erlegen? Oder wollen sie Karriere, Familie und Freizeit unter einen Hut – respektive unter ein Basecap – bringen und dazu noch den Sinn des Lebens finden?
Aktiv dabei waren Sarah Funke, Hannah Johns, Jutta Klein, Svenja Koj, Julia Meckoni, Melina Meyer, Christina Walter, Kathrin Wiskow, Hans-Jürgen Andreseck, Dennis Fleth und Bernward Ritter. Die technische Unterstützung beim Altstadtfest leisteten Julien Lüer und Marco Walter, die Spielleitung lag bei Beate Andreseck.